17:30 |
Erstes Treffen der Arbeitsgruppen: |
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Dozent |
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Ort |
1. |
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Mit Ton und Phantasie
- Mit Ton und Fantasie geht man auf eine Entdeckungsreise, die einen Anfang, aber kein Ende hat. Ein Angebot für alle, die mit Gruppen (Kinder bis Senioren) Neues ausprobieren wollen und Anregungen suchen. Ziel ist, den Zugang zum Gestalten mit Ton so einfach wie möglich zu machen. Freude am Ton und sichtbarer Erfolg wird sich einstellen, wenn durch spielerische Vorgaben die Fantasie so angeregt wird, dass individuell ausgestaltete, jedoch technisch gute Werke entstehen.
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Marita Scheibmayr
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Autorin des Buches „Mit Ton und Fantasie“, 15 Jahre lang Leiterin des Musischen Zentrums in München, langjährige Erfahrung im elementaren Arbeiten mit Ton, Leiterin von Seminaren und Workshops u.a. auch für den kalkspatz.e.V.
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Marita Scheibmayr
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Assistentin:
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Anna Reinfeld
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Werkclub |
2. |
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Paperclay
- Paperclay kann man als den Werkstoff der postmodernen Keramik bezeichnen. Die Mischung aus Ton und Papierzellulose ermöglicht es, andere (feuerfeste) Materialien mitzuverwenden und mitzubrennen. In meiner künstlerischen Tätigkeit entwickelte ich eine Masse, die Raku gebrannt werden kann und verwende Metallteile teils als tragende, teils als dekorative Elemente für meine Keramikfiguren. Im Workshop stelle ich den Teilnehmern meine Arbeitsweise vor und begleite sie technisch beim freien Gestalten von Menschen- oder Tierfiguren unter Einbeziehung von Metallteilen.
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Mag. Otakar Sliva
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Der gebürtige Tscheche lebt seit 1987 in Österreich. Er ist freischaffender Künstler und Seminarleiter in verschiedenen Ländern (Griechenland, Italien, Polen, Tschechien, Kasachstan u.a). Ein sechswöchiger Studienaufenthalt in Japan (Tokoname 2003), jährlich zahlreiche Ausstellungen und die internationalen Kontakte zu Keramikkollegen bereichern seine kreative Arbeit.
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Otokar Sliva
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Assistentin:
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Astrid Sänger
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Werkraum |
3. |
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Engoben
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Engobeschlicker anmachen aus vier sehr unterschiedlichen Tonqualitäten und Auftragen der Engoben auf drei unterschiedliche keramische Massen mit verschiedenen Eigenschaften bei unterschiedlicher Konsistenz –
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Beobachten der Vorgänge und Ergebnisse beim Auftragen, Trocknen und Brennen.
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Wolf Matthes, Keramikingenieur, war über 25 Jahre lang Fachlehrer für Keramische Technologie, Glasur- und Masseentwicklung an den Fachschulen für Keramik-Gestaltung und -Technik in Höhr-Grenzhausen. Er hat heute noch einen Lehrauftrag an der Fachhochschule Koblenz.
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Wolf Matthes
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Assistentin:
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Katharina Heusinger
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Keramikwerkstatt |
4. |
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Der Ton macht die Musik
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Wie kann man mit Schülern verschiedene Musikinstrumente aus Ton herstellen, und was muß beachtet werden, damit man auf diesen Instrumenten nachher auch spielen kann?
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In diesem Workshop werden die Arbeitsprozesse und Werkzeuge zur Herstellung verschiedener Flötenarten und Bauweisen und Bespannungsmöglichkeiten von Percussionsinstrumenten wie Trommeln und Brummtöpfen vorgestellt. Wegen der Kürze der Zeit wird der Workshop vorwiegend eine Demonstration sein.
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Mara Ziegel geb. 1948
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Martin Lietsch geb. 1951
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Seit 1985 gemeinsame Werkstatt mit dem Schwerpunkt Musikinstrumente aus Keramik.
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Martin Lietsch
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Mara Ziegel
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Klassenzimmer der Klasse 9c
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A 008
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5. |
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Porzellanfolien
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Keraflex - Die Porzellanfolie ist ein innovatives keramisches Material, das den konventionellen Horizont erweitert. Nachdem sie gebrannt ist, hauchdünn und zugleich hart, zeigt sie uns ein faszinierendes Spiel von Licht und Schatten. Damit eignet sie sich sehr gut für die Gestaltung von Lichtobjekten und Schmuck. Im Workshop erfahren Sie die Gemeinsamkeiten sowie die Unterschiede der Porzellanfolie im Vergleich zu den plastischen Massen. Es werden kleine Keraflex-Objekte hergestellt. Außerdem werden Arbeitstechniken, Dekormöglichkeiten und Vorteile dieses Materials während des Arbeitsprozesses besprochen.
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Galina Georgieva
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geb. 1973; Studium im Bereich Produktgestaltung Kunstkeramik und Glas an der Kunstakademie Sofia, Universität Linz und IKKG Höhr-Grenzhausen. Seit 2004 als Kunstlehrerin an staatlichen Gymnasien tätig.
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Galina Georgiewa
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Assistentin:
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Conny Sellmaier
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Kunstsaal I |
6. |
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Spielerischer Ton
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Der Workshop soll Lust darauf machen, einen mehr spielerisch-experimentellen Zugang sowohl zur Gefäßkeramik als auch zu freier plastischer Arbeit zu entdecken.
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Das kann hilfreich sein für das Arbeiten mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, weil durch das Spielerische Neues und Unerwartetes entsteht und besonders bei Gruppen eine große Vielfalt sichtbar wird.
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Aber auch für das eigene Arbeiten kann man auf diesem Weg neue Ausdrucksmöglichkeiten und Themen erschließen.
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Während des Workshops wird das Ausprobieren und praktische Arbeiten im Vordergrund stehen.
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Christoph Möller
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Töpfer und Künstler
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Lehre bei Horst Kerstan, seit 1979 selbständig mit eigener Werkstatt, seit 2002 Kurse und Organisation von Empty-Bowls-Projekten.
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Christoph Möller
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Assistentin:
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Inge Wieser-Doppler
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Kunstsaal II |
7. |
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Ochsnerkübel
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Der Ochsnerküblel ist ein typisch schweizerischer Mülleimer aus Stahlblech, der von den 1920er bis 1970er Jahre in fast jedem Haushalt Verwendung fand. Rund 1500 von diesen Mülleimern wurden schon umfunktioniert zu kleinen, mit Holz befeuerten Rakuöfen. Sie sind eine einfache und preiswerte Alternative zum herkömmlichen Gas- oder Elektro-Rakuöfen. Im Schulunterricht kann der ganze Ablauf, vom Modellieren bis zum Rakubrand, direkt mit den Kindern durchgeführt werden. In diesem Workshop führen wir in wenigen Stunden den Rohbrand und anschließend mehrere Rakubrände in diesen Ofen durch.
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Stefan Jakob
- Sanitärinstallateur, Sozialpädagoge und Werklehrer. Seit 1995 eigenes Keramik-Kurs-Atelier „Keramik & Animation“ in Zürich. Langjährige Tätigkeit als Sozialpädagoge und Kursleiter in Lehrerfortbildungen. Spezialgebiet: Brennen im Feuer und einfachste Brennöfen.
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Stefan Jakob
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Assistent:
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Akaki Inanischwili
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Schulhof |
8. |
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Glasurbrand- nur Mut!
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Beim Arbeiten mit Ton einer der spannendsten Momente - wenn der Ofen geöffnet wird. Da gibt es viele Überraschungen, positive und negative. Dieser Workshop soll helfen, mehr Lust auf den Glasurbrand zu bekommen, durch ganz einfache praktische Tipps Fehler einzugrenzen, das Thema „Malen und Dekorieren“ mit einfachen Mitteln umzusetzen, eine sinnvolle Palette an Farben zu entwickeln (Engoben), die ihre wahre Pracht erst durch eine Transparentglasur entwickeln... Und das alles ohne teure Fertigglasuren.
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Barbara Heigert
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*1961; 1982 Beginn der Ausbildung zur Keramikerin, diverse Auslandsaufenthalte; 1989 Keramikgestalterin, 1990 Meisterin. Seit 1991 selbstständig in eigener Werkstatt in München mit Cornelia Möbs. Erfahrungen im Unterrichten von Erwachsenen und Kindern, unter anderem auch mit selbst entwickelten Farben und Glasuren.
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Barbara Heigert
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Assistentin:
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Anna Eibl
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Keramikwerkstatt |
9. |
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Primitivbrand
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Brand im offenen Feuer: Keramikperlen/Spielfiguren/kleine Skulpturen können im Lagerfeuer gebrannt werden, zusammen mit Fladenbrot auf der Glut. Die Perlen müssen durch die Wärmestrahlung der Feuerrunde erst getrocknet werden, bevor man das Feuerholz auch über sie legt.
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Konservendosenbrand: Man legt die vorgetrockneten Perlen / Spielfiguren / Miniaturen in Holzkohle in durchlöcherte Konservendosen und brennt sie darin.
- Schmauchtonnenbrand: Zugabe von Metallsalzen für Farbeffekte.
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Martin Fricke ist Lehrer und beschäftigt sich seit Jahren intensiv mit einfachen Brenntechniken, insbesondere mit dem Papierofenbau.
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Martin Fricke
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Assistentin:
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Silke Schöpfer
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Schulhof |
19:00 |
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Sektempfang in der Aula
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Dabei gibt es zu entdecken:
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die keramischen Drachen und Ungeheuer des 7. Symposiums, die nach langer Wanderung aus Klingenmünster ein Plätzchen in den Nymphenburger Schulen gefunden haben
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Eine mittelalterliche Stadt aus dem Kunstunterricht
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Eine Super-8 Endlosschleife aus 100 Tonplatten
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Die Empty-Bowls der Symposiumsteilnehmerinnen
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Einen außerirdischen Wächter von Schülern der 9. Klasse
- Vor allem aber: Bilder und Filme unseres Ehrengastes Akaki Inanischwili aus Georgien.
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Aula |
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Anschließend Abendessen in der umliegenden Gastronomie
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(nicht im Tagungspreis enthalten)
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SAMSTAG, 23.6.2007 |
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Ab 7:30 |
- Frühstück für die Turnhallenübernachter
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Mensa |
Ab 8:30 |
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Bücherstand, kalkspatz-Infostand
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Aula |
9:00 |
Vortrag:
Es ist doch klar, dass man Gold machen kann – es hat nur bisher noch keiner geschafft!
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Johann Rudolph Glauber (1604 - 1670) wurde in Karlstadt bei Würzburg als Sohn eines Barbiers geboren. Seine große Leistung besteht in der Verknüpfung von Wissenschaft und handwerklicher Produktion auf dem Gebiet der Herstellung von Substanzen. Sein Arbeitsgebiet war sehr breit und umfasste die anorganische, organische und analytische Chemie sowie u. a. Pharmazie und Metallurgie. In der Keramik beteiligte er sich an den aktuellen Forschungsthemen seiner Zeit. Er erfand eine besondere Art des Frittenporzellans, empfahl Lüsterglasuren zur Erzielung von Metalleffekten und stellte hochschamottierte Schmelztiegel in einer zweiteiligen Preßform aus Messing her. Er entwickelte ein Verfahren zur Herstellung von Goldrubinglas auf der Basis von Wasserglas.
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Glaubers theoretische Grundlage war die traditionelle Alchemie. Sein alchemistisches Weltbild erscheint durchaus logisch und in sich geschlossen, wenn auch eine andere als die heutige, methodische Herangehensweise des Menschen an die Natur zugrunde gelegt wird. Sich in diese Vorstellungswelt hineinzuwagen, ist für einen modernen Menschen eine Herausforderung, kann sich aber als sehr bereichernd erweisen.
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Rainer Werthmann
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1970 – 1978 Studium der Chemie und Mineralogie an der Justus-Liebig-Universität Gießen, 1983 Promotion in anorganischer Chemie, seit 1984 tätig als Chemiker in der K+S-Gruppe, daneben Beschäftigung mit der Untersuchung archäologischer Objekte, experimenteller Archäologie und Geschichte der Chemie. 2004 zusammen mit Prof. Dr. H. Gebelein, Justus-Liebig-Universität Gießen, Erarbeitung der Ausstellung „Vom Barbier zum Alchemisten, 400 Jahre Johann Rudolph Glauber 1604 - 1670“, gezeigt u.a. in Gießen, Karlstadt, Höhr-Grenzhausen, Berlin und Freiberg.
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Dr. Rainer Werthmann |
Aula |
10:00 Uhr |
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Vortrag:
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Körper von innen, Körper von außen. Keramik in der Kunstpädagogik
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Der Werkstoff Ton – früher oft vor allem im Rahmen von „Werkunterricht“ eingesetzt – kann heute im Rahmen der allgemeinbildenden kunstpädagogischen Arbeit in allen Schularten und Altersstufen eine sehr wichtige LeitroIle im Bereich des körperlich-räumlichen Arbeitens spielen. Hier lassen sich nicht nur unersetzliche ästhetische Erfahrungen machen, sondern auch gestalterische „Basics“ in den Bereichen Freie Plastik, Design und Architektur vermitteln. Der Vortrag stellt dazu einige grundsätzliche pädagogische Überlegungen an und zeigt an vielen Beispielen aus allen Schularten die Möglichkeiten des Arbeitens mit Ton auf.
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Hubert Sowa
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geb. 1954; Studium der Kunstpädagogik, Pädagogik, Kunstgeschichte und Philosophie in Braunschweig, Nürnberg und Erlangen; 22 Jahre im gymnasialen Schuldienst; 1991 Promotion in Philosophie; seit 2002 Professor für Kunst und ihre Didaktik an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg; Mitherausgeber von KUNST+UNTERRICHT
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Prof. Hubert Sowa |
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11:00 Uhr |
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Arbeitsgruppen
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AG-Räume |
Zwischen 12:30 und 14:00 Uhr |
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Essen nach Absprache in den Arbeitsgruppen
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Mensa |
Zwischen 15:00 und 16:00 Uhr |
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Cafe und Kuchen nach Absprache in den Arbeitsgruppen
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bis 17:30 |
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Arbeitsgruppen
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19:00 |
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Werkstattbericht
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(zu Otokar Sliva siehe Arbeitsgruppe 2)
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Otokar Sliva |
Aula |
anschließend |
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Vortrag:
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PanÄsthesie
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Einst jagte der bockbeinige Hirtengott Pan hinter einer Nymphe her. Sie entzog sich ihm, indem sie sich in Schilfrohr verwandeln ließ. Pan fertigte daraus die erste „Syrinx“, wie die Panflöte auch genannt wird. Soweit der antike Mythos. Tatsächlich gehört die Panflöte zu den ältesten Instrumenten der Menschheit und ist in verschiedenen Kulturen zu finden. Urzeitliche Flöten wurden aus Knochen gefertigt. In der rumänischen Folklore hat die Panflöte mit ihrem ausdrucksstarken Klang und ihren besonderen spieltechnischen Möglichkeiten noch heute einen hohen Stellenwert. So archaisch und einfach das Instrument in der Bau- und Spielweise zu sein scheint, gut spielbare und musikalisch höhere Ansprüche befriedigende Konzert-Panflöten herzustellen ist eine hohe Kunst. Die wenigen Meister, die diese Kunst beherrschen, bauen ihre Instrumente nach wie vor aus Schilfrohren. Welche Klänge sich aus tönernen Zylindern hervorlocken lassen, gilt es zu erproben.
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Diethard Herles
- Studium der Kunstpädagogik, Kunstgeschichte und Psychologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Nach dem Staatsexamen zunächst Lehrer für die Fächer Kunst, Werken und Technisches Zeichnen, dann Institutsrektor am Museums-Pädagogischen Zentrum, das für zahlreiche bayerische Museen tätig ist. Daneben Lehraufträge am Institut für Kunstpädagogik der Universität München sowie an der Akademie der Bildenden Künste München. 1995 Promotion bei Prof. Hans Daucher. Seit 1998 Professor für Kunstpädagogik und Kunsttheorie an der Universität Koblenz-Landau, Campus Landau, Institut für Kunstwissenschaft und Bildende Kunst. Derzeit Dekan des Fachbereiches Kultur- und Sozialwissenschaften.
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Prof. Diethard Herles |
Aula |
anschließend |
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Buffet und Fest
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Das Fest wird eingeleitet durch die Verleihung des Sympsiumsordens an Frau Ute Endres aus Mainz, die uns eine belebende Überraschung mitgebracht hat.
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Ute Endres, Werklehrerin und langjährige Fachleiterin für ästhetische Bildung, ist Mitbegründerin des Symposiums und war seit 1989 auf jedem Symposium im Rahmen legendärer Vorträge und fulminanter Arbeitsgruppen aktiv.
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Danach:
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Abtanzen mit der
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kalkspatz—Rock’n Roll Band
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aus Starnberg
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Aula |
SONNTAG, 24.6.2007 |
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Ab 8:30 |
- Frühstück für die Turnhallenübernachter
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Mensa |
9:30 |
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Bücherstand, kalkspatz-Infostand
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Aula |
10:00 |
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Präsentationen der Arbeitsgruppen
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Aula |
11:30 |
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Vortrag:
- „Jedem Kind eine Zukunft!“
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Keramik mit ehemaligen Kindersoldaten im Kongo.
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Immer mehr Kindern ist es verwehrt, Kind sein zu dürfen. Sie sind besonders im heutigen Afrika gewaltigen politischen, wirtschaftlichen und sozialen Erschütterungen ausgesetzt. Die Kinderrechtsorganisation BICE kümmert sich um die körperliche und psychische Genesung und Wiedereingliederung von traumatisierten Kindern: ehemaligen Kindersoldaten und „Kriegsbräuten“ – verschleppten, missbrauchten Mädchen.
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Ich habe im Kongo im Sommer 2005 ein kunsttherapeutisch - keramisches Projekt mit diesen Jugendlichen gemacht. Nichts war vorhanden: kein Ton, kein Werkzeug, kein Ofen, kein Metall, kein Papier – dennoch war es ein faszinierendes, erfolgreiches Projekt, bei dem wir gemeinsam sehr interessante Lösungen für alle Probleme gefunden haben.
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Über dieses Projekt werde ich berichten.
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Der Erlös der „Empty-Bowls“-Aktion wird diesen Kindern zugute kommen.
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Karin Flurer-Brünger
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geb. 1956, Keramikermeisterin (1985), Sonderpädagogin, eigene Werkstatt, Stipendium und Beteiligungen an Kultursommerprojekten, seit 30 Jahren pädagogische und therapeutische Arbeit mit Ton, u.a. in Werkstätten mit behinderten und suchtkranken Menschen, langjährige Erfahrung als Dozentin in Ausbildungen und Workshops, Schuldienst in einer Förderschule, seit 1995 Lehraufträge an der Universität Koblenz-Landau, Fachbereich Kunstwissenschaft und bildende Kunst.
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Karin Flurer-Brünger |
Musiksaal |
12:30 |
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Werkstattbericht:
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Empty Bowls
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E mpty Bowls ist eine Möglichkeit für alle, die mit Ton arbeiten, durch einen kleinen Beitrag persönlich und sehr direkt mitzuhelfen, den Hunger in der Welt zu lindern.
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Die Idee ist, dass eine Gruppe von Menschen Schalen herstellt und diese Schalen für ein Essen spendet, zu dem sie andere Menschen einlädt. Bei diesem Essen werden die Schalen, gefüllt mit Suppe, zu einem festen Betrag verkauft. Der gesamte Erlös geht an ein Projekt, das mithilft, Hunger zu lindern. Dieses Projekt wird von denen, die die Schalen gemacht und das Essen organisiert haben, selbst ausgewählt und bestimmt.
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Meine Erfahrung ist, dass alle, die mit dieser Idee in Berührung kommen, davon begeistert sind und wirkliche Freude daran haben. In dem Referat soll die Idee selber genauer vorgestellt und an einem konkreten Beispiel gezeigt werden, wie eine Gruppe von Jugendlichen diese Idee von Anfang bis Ende, d.h. vom Graben des Tons bis zur Organisation des Essens, umgesetzt hat. Dabei werden vielfältige zusätzliche pädagogische und therapeutische Möglichkeiten sichtbar, die sich mit dieser Idee verbinden lassen.
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Es wäre schön, das Symposium mit einem gemeinsame Empty-Bowls-Essen abzuschließen, zu dem jeder Teilnehmer eine Schale stiftet. Die Schalen könnten in Form einer kleinen Ausstellung die drei Tage des Symposiums begleiten.
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Christoph Möller |
Musiksaal |
13:00 |
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Verkauf der „Empty-Bowls“ – Suppenschalen, die die Symposiumsteilnehmerinnen mitgebracht haben
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Aula |
anschließend |
Mittagssuppe in Empty Bowls der Teilnehmer, Abschied. |
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Aula |
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Tagungsende |
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