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Verfasst: Montag 1. Dezember 2008, 10:06
von volkmar
danke Pedi für die Info der Massenbezeichnung....

Gruß
Volkmar

Verfasst: Montag 1. Dezember 2008, 23:19
von Ima
Hi,


also Fire-Clay heißt nicht einfach Feuerfester Ton, sondern er enthält eben speziale Schamotte, die diesen Ton so extrem belastbar machen.
Ähnlich wie das edle T-Material.
Man kann damit sogar runde Deckenkupeln für Brennöfen machen.
Ich habe 2/3 plastischen Fire-Clay und 1/3 Mick Casson-Stoneware gemischt.
Brennen der dickwandigen Sachen, gaaanz langsam auf 1200 Grad!

Gruß,

Ima

Re: Feuerschalen

Verfasst: Samstag 31. Januar 2015, 16:02
von Stimper
Nachdem ich jetzt eine große Gipsschale gakauft habe, möchte ich mich nochmal an den Feuerschalen versuchen. Ich habe von Witgert einen extra Feuerschalen Ton. Der erste Versuch ging leider schief, deshalb konnte ich mich noch nicht zu einem zweiten aufraffen. Ich habe den Ton bei 1250 °C gebrannt mit Haltezeit 30 min, so wie vom Hersteller empfohlen. Bei ersten Anzünden, hat es dann aber leider eingei Male geknackt und die Feuerschale hat einige Risse bekommen. Und das, obwohl ich sie ganz langsam anheizte und sie noch nicht einmal richtig warm war, ich konnte sie noch anfassen.
Gibt es jemanden, der ähnliche Probleme hatte? Den herkömmlichen Ton soll man ja niedriger brennen, damit er noch arbeiten kann. Aber bei diesem Ton wurden mir genau die Brenntemperaturen und Haltezeiten empfohlen. Vielen Dank für eure Ratschläge.

Re: Feuerschalen

Verfasst: Sonntag 1. Februar 2015, 09:47
von jasminlucia
Hallo, ich hab den und verarbeite den oft. Ich kaufeballerdings direkt bei Wittgert, der Techniker dort empfiehlt im übrigen so hoch wie möglich zu brennen, die Masse ist grob-klar nicht plastisch und klebt. Allerdings habe ich schon ca 15 Feuerschaden in gipshalbkugeln hergestellt die Super funktionieren, keine Löcher zwecks Spannungsverteilung einarbeiten und nicht Frostfest. Bei mir hat eine sogar das anzünden mit Spiritus überlebt, es gibt ja komische Menschen...
Ich schneide Platten, verstreiche und rolle dann innen mit nem Tennisball, dass drückt den Tön zusammen und in die Form.
Bisschen Sand unten rein, langsam anheizen, nicht mir Wasser löschen.
Liebe Grüße, Jasmin

Re: Feuerschalen

Verfasst: Samstag 1. Oktober 2016, 12:32
von Nutzer
Hallo liebe Feuerschalenbauer,

ich bin neu im Forum und habe noch nicht rausbekommen wie man dazu berechtigt ist einen eigenen Beitrag zu erstellen.
Deswegen versuche ich es jetzt auf diese Art ...

Ich bin Kunstlehrer und möchte mit meiner Klasse kleine Feuerschalen, 20 cm Innendurchmesser, bauen.
Habe bereits einen Workshop mit hier im Forum besprochenen Massen von Witgert durchgeführt und suche jetzt für die
Schule eine billigere Alternative. Hat jemand bereits mit billigeren / anderen Massen experimentiert?

Es gibt ja bspw. bei Bösner Aufbaumassen mit 45% Schamottanteil und grober Schamottkörnung, die sich der Beschreibung nach
widerstandsfähig anhören. (Terra 105)

Würde mich sehr über ein paar Erfahrungen und Einschätzungen freuen!
VG Raphael

Re: Feuerschalen

Verfasst: Samstag 1. Oktober 2016, 17:03
von Gasbrenner
Terra 105 wäre einen Versuch wert. Gröbere Schamotte könnte noch besser sein. Bei Creaton gab es mal Massen mit 3mm und Witgert hat die 2 SG 0-3 und die 2 SG 0-5. Die gehen auch. Nur bitte eher niedrig brennen (so um 900°C) Bei dicken Wänden mit entsprechend Haltezeit. Die Massen gibt es, glaube ich, auch bei Kraft.

Re: Feuerschalen

Verfasst: Dienstag 4. Oktober 2016, 17:19
von Nutzer
Danke aufjedenfall für die schnelle Hilfe, leider gibts die bei Kraft nicht.
Versuche gerade abzugleichen ob das die selbe sein könnte,
http://www.gerstaecker.de/Keramik-Model ... masse.html

VG

Re: Feuerschalen

Verfasst: Dienstag 4. Oktober 2016, 18:31
von reinerlie
Der Witgert 2 sg 0-3 nennt sich bei KK T5030 und der Witgert 2 sg 0-5 T5050
Ich würde die Tiegelmasse Witgert 922 nehmen; bei KK T706.

Re: Feuerschalen

Verfasst: Dienstag 4. Oktober 2016, 21:46
von Nutzer
oh super, vielen Dank !!!
Die 922 ist mit 1mm Schamottkörnergröße wirklich auch gut für Kinder verarbeitbar (bereits ausprobiert), leider aber eben der stolze Preis ... bei nem geringen Schulklassenbudget halt schwierig ... mal schauen vielleicht taugen die anderen Massen, wahrscheinlich nicht was einfach Verarbeitung angeht, aber letztlich gehts auch mehr um die Stabilität ...

Re: Feuerschalen

Verfasst: Mittwoch 5. Oktober 2016, 00:08
von Gasbrenner
Die Massen mit der groben Schamotte sind ziemlich plastisch und man kann auch und gerade mit Kindern gut damit arbeiten. Die verzeihen auch handwerkliche Fehler eher als feine schamottierte Massen. Das gilt um so mehr bei Schalen mit dicken Wänden. Versuch es einfach mal.

Re: Feuerschalen

Verfasst: Mittwoch 5. Oktober 2016, 08:29
von Fotomanni
Nutzer hat geschrieben: leider aber eben der stolze Preis ... bei nem geringen Schulklassenbudget halt schwierig ....
vielleicht lohnt es sich nach einen Schulrabatt zu fragen? Evtl. bei Witgert direkt.

Re: Feuerschalen

Verfasst: Mittwoch 5. Oktober 2016, 10:13
von Nutzer
Ich experimentiere und berichte,
Danke für Eure Hilfe!

Re: Feuerschalen

Verfasst: Mittwoch 5. Oktober 2016, 14:13
von jasminlucia
Witgert und Lehmhuus verarbeiten in ihren Feuerfesten Massen beide kleinstgemahlene Katalysatorteile. Dadurch die hohe Temperaturwechselbeständigkeit.
Der 922 ist eine super Masse für Auflaufformen etc. allerdings viel zu teuer für den Schulbedarf.
Bei Witgert an sich bekommt man günstigen Schulton, mit dem arbeite ich seit Jahren an Schulen. Kostenpunkt ca. 3,5€ im Barverkauf.
Liebe Grüße, Jasmin

Re: Feuerschalen

Verfasst: Mittwoch 5. Oktober 2016, 14:21
von Fotomanni
jasminlucia hat geschrieben:Der 922 ist eine super Masse für Auflaufformen etc.
Ist er dafür nicht viel zu grob? Ich nehme dafür den 120.7.

Re: Feuerschalen

Verfasst: Donnerstag 6. Oktober 2016, 08:54
von jasminlucia
Tschuldigung, hab die beiden Zahlen durcheinandergebracht, ich arbeite mit beiden...

922 Feuerschalen
120.7 Auflaufformen.
Beide ähnliche Zusammensetzung, beide für extreme Temperaturschwankungen geeignet.