Online-Keramik vermarkten

Glasurentwicklungsoftware, Verkauf per Internet, Gestaltung einer Homepage etc.
adelfos
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Online-Keramik vermarkten

Beitrag von adelfos »

Weil ich da heute eine interessante und vielseitig anpassbare open source Shopsoftware entdeckt habe, möchte ich den link weitergeben der vielleicht für all jene von Interesse ist die ihre Keramiken oder sonstwas online verkaufen wollen (ersetzt keinesfalls den eigenen Laden, das, damit sich niemand täuschen läßt).

Was man braucht ist eine Internetseite, php 4, mysql und database.

der link
http://www.oscommerce.de/

Ein gutes Neues Jahr
Bernhard :D
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Carstens
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Internetverkauf

Beitrag von Carstens »

Hallo Harry,
mein Internetverkauf kleckert so vor sich hin. Es ist nicht der Hit, aber
drauf verzichten möchte ich auch nicht. Sicherlich könnte mein Verkauf
besser sein, wenn meine Internetpräsenz besser wäre. Ich arbeite dran,
aber zwischen keramikern und managen bleibt halt wenig Zeit. Dass ich
überhaupt etwas im Internet verkaufe liegt auch an meinem Angebot.
Es ist halt ausschließlich Standardware, die meinen Käufern meist bekannt ist und nur ergänzt wird.

Eigentlich bin ich überzeugt, dass es auch möglich sein dürfte, hochwertige
Keramik im Internet zu verkaufen. Es bedarf zuerst eine dem Produkt
angemessene Präsentation. Schlechte Bilder im nicht passenden Umfeld
erzeugen eben auch wenig Interesse.

Vielleicht sollte man mal was Gemeinsames versuchen. Interessierte Töpfer könnten eine gemeinsame Präsenz betreiben und damit ein
größeres Interesse wecken und vielleicht gemeinsam auch Verkaufserfolg
haben.

Alles Gute für 2007
hille
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Beitrag von hille »

Ich glaube, so wie es bei Carstens läuft, d.h., die Leute kennen das Produkt bereits und können dann online nachbestellen, ist wohl zumindest zur Zeit die einzige Möglichkeit, wo Verkauf über's Internet einigermaßen funktioniert. Es gibt auch bereits diverse Versuche, gemeinsam zu vermarkten, so z.B. von einigen Handwerkskammern, auch private Zusammenschlüsse. So weit ich bisher gehört habe, dümpeln die alle. Wenn ich mich persönlich frage, was ich denn über Internet bestelle und was nicht: Sachen, die ich kenne, über die ich mir sozusagen kein Urteil mehr bilden muss, na klar, kein Problem. Anderes, mhhhhm, nein. Da fehlen mir im virtuellen Angebot doch zu viele Beurteilungsmöglichkeiten.
Hille
adelfos
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Beitrag von adelfos »

über den Absatz per Internet haben wir uns schon lange nicht mehr ausgetauscht.
Mittlerweile kann ich nur positives berichten, allerdings beschränkt sich das direkt kaufende Publikum auf die BRD und Südtirol.
Meine griechischen Kunden sind dem Internet-Business gegenüber sehr skeptisch und telefonieren um zu sagen was sie wann wollen, zahlen auch nie per Internet, stets mit Bankanweisung, vertrauen auch nicht den Kurierdiensten sondern lassen durch Verwandte oder Freunde abholen. Trotzdem funktioniert diese Vitrine und ich möchte allen KollegInnen Mut machen diese Chance zu nutzen.
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Pit
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Beitrag von Pit »

es könnte besser sein, aber ich verkaufe auch über das internet. eine shopsoftware habe ich abgeschafft... geht alles per mail und telefon. die leute sehen es und melden sich bei mir. dadurch habe ich eine engere kundenbindung. anonym in den warenkorb legen und klick - gekauft ist bei mir nicht. bislang haben alle kunden gezahlt. alle per rechnung! also beste erfahrungen.
wenn es denn ein shop sein soll, dann kommen wirklich nur wenige freie lösungen in frage. ich kann nur eine kombination aus JOOMLA! und der software "virtuemart" empfehlen. einfach nach virtuemart googlen. da gibts ein pack was das cms mit shop fertig installiert. denn dieser shop hat eine resteverwaltung. so kann man auch einzelstücke verkaufen. denn sobald das jemand im warenkorb hat, könnens die anderen nicht mehr haben. oder man kann eben nicht 3 stück bestellen, wenn nur 2 noch da sind. guter shop!

neukunden aber mangelware. es kaufen auch bei mir nur bereits auf märkten gewonnenen oder interessierte kunden.
hille
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Beitrag von hille »

Nachdem ich letztens auf der Seite eines Kunsthandwerk-Onlineshops war, der mir nicht besonders gefallen hat, habe ich nochmal darüber nachgedacht, wie denn sowas aussehen müßte, damit ich was damit anfangen kann.
Also, das wirkliche Ansehen und in die Hand nehmen einer Arbeit kann die virtuelle Realität nicht abbilden. Aber man sollte versuchen, dem so nahe wie möglich zu kommen. Ein einfaches, womöglich noch schlechtes und kleines Bildchen reicht also bei weitem nicht aus. Also zu jedem Stück die Möglichkeit, es in groß zu betrachten, auch vielleicht von verschiedenen Seiten (Ein Schuhversand, bei dem ich ab und an bestelle, hat die Möglichkeit, daß man die abgebildeten Schuhe mit Hilfe eines Anfassers drehen kann, sowas finde ich z.B. klasse.) Und ausführliche Beschreibung dazu, also Größe, Technik, was vielleicht besonders gut an einem Stück ist, warum man es gemacht hat,... Außerdem würde ich es bei Geschirr z.B. gutfinden, wenn nicht nur die einzelnen Stücke, sondern eben auch ihr Zusammenwirken abgebildet werden, also z.B. als Bild eines damit gedeckten Tisches.
Und es sollte auch versucht werden, etwas "Feeling" reinzubringen. In der Realität lieben die Kunden es doch total, wenn sie sich die Werkstatt angucken können. Wenn man also eine urige oder coole oder sonstwie vorzeigbare Werkstatt hat, dann einen virtuellen Rundgang erstellen.
Über sich selbst was schreiben, über die Arbeit schreiben... Der entscheidende Unterschied zwischen dem, was man überall kaufen kann, und dem, was wir machen, ist doch die unmittelbare Verbindung von Produkt und dem, der es geschaffen hat. Aber das muß sichtbar gemacht werden.
Soweit meine Gedanken dazu bis jetzt.
Hille
hille
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Beitrag von hille »

Tja, das ist dann immer die Frage, wie weit sich das lohnt. Wenn du den Artikel, jetzt mal theoretisch gesehen, aufgrund der Präsentation 1000 Mal verkaufen kannst, dann war es eine geringe Investition. :D
Ich weiß, daß die Realität anders aussieht, aber ich wollte mal so ein bißchen rumspinnen. Wie würde ich mir das Ideal vorstellen? Meine homepage sieht auch nicht so aus... :wink:
Es ist doch dann wieder die Frage: Schreckt mich die "Unerreichbarkeit" des Ideals soweit ab, daß ich gar nichts mache, weil ich eben denke, daß ist eh nicht zu schaffen, zu bezahlen, lohnt sich nicht etc. Oder nehme ich das Ideal als Ansporn, um zu schauen, was davon läßt sich verwirklichen, um wieder ein kleines bißchen besser zu werden. Und um eine Richtung zu haben, in der ich gehen will.
Hille
adelfos
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Beitrag von adelfos »

hille hat geschrieben:.. Außerdem würde ich es bei Geschirr z.B. gutfinden, wenn nicht nur die einzelnen Stücke, sondern eben auch ihr Zusammenwirken abgebildet werden, also z.B. als Bild eines damit gedeckten Tisches.
Hille

Etwa so wie bei dieser 25 cm Salatschüssel :?: Verkaufe ich nun z.B. den abgebildeten gr.Bauernsalat oder die Schüssel, das ist dann die Frage... :D oder beide gemeinsam???

Bild
Bernhard, [url=https://clayart.gr]TINOS CERAMICS[/url]
hille
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Beitrag von hille »

Hmmmm, so ein lecker Bauernsalat! Wenn dir jemand einen ordentlichen Preis dafür bietet, warum nicht? :wink: :lol:
Ich habe einfach festgestellt, daß das Vorstellungsvermögen der Kunden oft nicht so ist, wie wir uns das denken oder wünschen. Z.B. bin ich bei Dosen schon bestimmt hundertmal gefragt worden, was das ist. Ich kann das zwar nicht nachvollziehen (meine Dosen sehen aus wie Dosen), aber es ist ein Fakt. Eine Salatschüssel ist nun natürlich einfacher zu erkennen :lol: , aber man muß den Leuten wirklich oft auf die Sprünge helfen. Daß sie merken, aha, so könnte das bei mir zuhause auch aussehen, will ich haben, lechz!
Hille

P.S.: So, und nun muß ich unbedingt was zu abend essen, sonst esse ich den Bauernsalat gleich vom Bildschirm!
volkmar
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Beitrag von volkmar »

Meine Erfahrungen mit meinem online-Shop ist auch eher negativ als dass ich schon viel damit verkaufen konnte.

Der Aufwand ist imens und das geht wirklich nur mit einem Shop, der gut zu pflegen geht und wenn man abends Zeit hat und Spaß dran findet, so einen Shop einzurichten.
Ich hab mich für den freepler shop ( http://www.shop-bau.de ) entschieden, wobei es mir auch lieber wäre, wenn ich die Gestaltung mehr beeinflussen- und an meine Homepage anpassen könnte.
http://www.meyer-schoenbohm.de/online-shop.html

Da ich in meiner Internetpräsenz keine Preise angeben möchte (Preise zerstören das Gesamtbild einer Seite) hilft der Shop, daß die Besucher eine Preisvorstellung von meinen Arbeiten bekommen und wenn ich dann das eine oder andere Teil verkaufe ist das auch o.k.

Sonst bin ich auch der Auffassung, dass man Keramik sehen und anfassen muss. Ich lass den Shop mal bei mir drin.... vielleicht ändert sich ja das Kundenverhalten.

Gruß
Volkmar
Die Kunst ist zwar nicht das Brot, aber der Wein des Lebens.
atelierdgt
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Steuer und Porto

Beitrag von atelierdgt »

Hi Harry!

Ich weiß nicht. Mir hat eine Kollegin den Tipp gegeben:

Kosten für die Ware +
Kosten für Verpackung= Preis inklusive 19 %

dann erxtra das Porto aufführen - da es ohne Steuer läuft.

Ist etwas fummelig später in der Buchführung, wo ich dann immer nur den Rechnungsbetrag ohne Porto als Einnahme angebe und in Klammern das Porto dahinter schreibe.

Stimmt aber: einfach Porto erhöhen um MwSt und das ganze auseinandergereche entfällt :roll: sollte ich vielleicht auch nochmal drüber grübeln :D

Gruß Connie
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Pit
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Beitrag von Pit »

ich fahre mit dem web recht gut. gut seit ich meine shopsoftware gelöscht habe. ist ohnehin kompliziert bei einzelstücken. denn sobald die jemand in den warenkorb legt (aber noch nicht bezahlt), muss dieser artikel für andere interessenten nicht wählbar sein. denn er ist ja schon im korb vom ersten interessent.
denke das das virtue-mart kann. zusammen mit joomla! eine tolle kombination für eine webseite.

ich habe vieles bei mir vereinfacht. versand pauschal bei 10 euro. aus basta!
funktioniert.
und so ein shopsystem ist anonym. einfach klick und kauf... bei mir rufen die leute an oder schicken eine mail. ich verkaufe grundsätzlich auf rechnung. noch nie hat ein kunde nicht gezahlt. einfach weil man durch mail oder telefonat auf einer anderen beziehungs-ebene ist. nicht so anonym mit agb und warenkorb. preise sollten schon erwähnt werden. ich sehe es ja an meinem surfverhalten. bin ich auf seiten ohne preisangabe - geh ich verärgert weiter. oder denk mir so: meine herren - das ist also garantiert so teuer, das ich mich nur schon mit ner anfrage blamiere... ist ehrlich gesagt so bei mir. deshalb erwähne ich bei mir preise...
atelierdgt
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vepackingskosten

Beitrag von atelierdgt »

Hi Harry!
Also ich mach das mit den Verpackungskosten schon immer. Nicht riesen Beträge aber zwischen 2,50 und 5 Euro solten es schon sein. Ich packe schließlich auch nicht gerade kurz - und Zeit ist Geld. Bisher hat noch keiner gemeckert. Sie sind´s ja eingentlich auch gewohnt von anderen Versandhäusern.
Ich mach dann einen auf Minni - Versandhaus :lol:

Gruß Connie
volkmar
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Beitrag von volkmar »

Hallo Harry
Mit den Versandkosten, wenn mans richtig kaufmännisch betrachtet hast Du sicher recht. Mir war die Formulierung dafür ehrlich gesagt zu kompliziert. Da ich über den shop seither noch sehr wenig verkauft habe, fällt dieser Punkt nicht so ins Gewicht.

Die Bildgröße kann ich bei Gelegenheit, wenn ich in den Semesterferien Zeit habe mal vergrößern...aber sicher wieder eine Arbeit die zu den "unproduktiven Tätigkeiten" gehört.

Was Du sagst, Pit mit den Unikaten, da hast Du recht - diese Überlegung hatte ich noch nicht berücksichtigt und auch die Preisdeklaration auf der Webseite sollte ich mir auch wieder durch den Kopf gehen lassen. Kann schon sein, dass der eine oder andere ohne Preisangabe die Arbeiten als zu teuer einstuft und wenn er nicht in meinen shop geht auch nicht weiter nachfragt.
Man kann ja die Preise auf einer Seite gut gestaltet unterbringen.....

Bei meinem Provider habe ich die Möglichkeit, die Zugriffe auf meine Internet Seite zu kontrollieren und auszuwerten.
Im Schnitt habe ich über 3500 Zugriffe im Monat, eigentlich nicht schlecht
aber wieviele Kunden mir diese web Präsenz bringt, weiß ich nicht.
Es ist sicher mehr ein Schaufensterbummel nach Ladenschluß für die meisten Besucher.

Gruß
Volkmar
Die Kunst ist zwar nicht das Brot, aber der Wein des Lebens.
casacollecedro
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Re: Online-Keramik vermarkten

Beitrag von casacollecedro »

Hallo allerseits
Ich habe einen shop mit Joomla und Virtuemart aufbauen wollen, und habe dann gesehen, daß man das ganze mit einem Klick in Virtuemart auch als Katalog nutzen kann, und das finde ich für Keramik und Einzelstücke echt gut. Man kann den Preis dazuschreiben, und die Leute können Fragen stellen...
Ich bin noch dran am machen, aber wer möchte kann gerne mal reinschauen.http://www.keramikatelier-schoening.de und Meinungen egal ob schlecht oder gut würden mich freuen.
Ich würde es übrings interessant finden, wenn mehr Leute ihre shops web-sites als Beispiel angeben würden, einfach um zu vergleichen und um auf weitere Ideen zu kommen.
Grüße an alle
Chris
www.keramikatelier-schoening.de
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