Tonbüste brennen

Diese Rubrik ist für alle die noch ganz neu zum Thema Ton gekommen sind und Hilfe bei den absoluten Basisthemen benötigen.
Andreas33
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Re: Tonbüste brennen

Beitrag von Andreas33 » Mittwoch 27. Februar 2019, 17:14

O K,
ja, so ist es mir klar, das das geht, wenn es sehr dünn aufgetragen wird und abgemagert ist.
... und man muss wohl etwas experimentieren ob es wirklich funktioniert.

danke

Migla
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Re: Tonbüste brennen

Beitrag von Migla » Mittwoch 27. Februar 2019, 23:31

Hallo,
Wie bei der Herstellung von Kacheln, grobe Masse für den Körper, feine Masse( Behautmasse) mit den gleichen Eigenschaften für die Wiedergabe der Details.

Maria Ortiz Gil
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Re: Tonbüste brennen

Beitrag von Maria Ortiz Gil » Donnerstag 7. März 2019, 02:33

Ich tippe trotz des unscharfen Bildes auch auf Lufteinschlüsse, statt Restfeuchtigkeit, und zwar weil die Bruchstücke relativ groß sind. Bei Restfeuchtigkeit entstehen mehr kleine Splitter.

Wenn man beim Modellieren mehrere Schichten übereinander aufträgt, muss man unbedingt darauf achten, dass diese von der Mitte des drauf gelegten Stückes aus zu den Rändern hin andrückt werden und nicht umgekehrt. Aufrauhen und anschlickern beider Teile ist ebenfalls ratsam. Dabei darauf achten, dass beim Aufrauhen nicht so tiefe Furchen reingekratzt werden, dass diese wiederum auch einen Lufteinschluss ergeben.

Wenn man nicht sicher ist, ob nicht vielleicht doch eine Luftschicht drin geblieben ist, kann man über die fragliche Fläche verteilt, z. B. mit einem Schaschlik-Stäbchen, VON AUSSEN mehrere Löcher bis in das hohle Innere durchstechen, die man von außen auch wieder zuschmiert. So kann eventuelle Luft nach innen ausweichen. Solche Löcher von innen zu stechen ist weder praktikabel, noch nötig. Natürlich muss der innere Hohlraum irgendwo eine diskrete Verbindung nach außen haben, meistens geht das am besten auf der Unterseite.

Schönen Gruß,
Maria

toepferbine
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Re: Tonbüste brennen

Beitrag von toepferbine » Donnerstag 7. März 2019, 20:30

Ist die Büste denn wirklich innen hohl und wenn ja dann auch mit gleichmäßiger Wandstärke? Meine figürlichen Arbeiten müssen immer die abschließende Operation über sich ergehen lasen: aufschneiden, gleichmäßig aushöhlen und wieder zusammensetzen.
LG Sabine

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