Noch mal Enderlein-Scheibenkopf

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kaktusland
Beiträge: 10
Registriert: Freitag 27. März 2020, 13:57

Noch mal Enderlein-Scheibenkopf

Beitrag von kaktusland »

Hallo,

ich weiß nicht genau, ob meine Scheibe von Enderlein ist, aber sie funktioniert nach diesem Prinzip. Sie ist aus DDR-Zeiten, habe sie gebraucht gekauft. Mein Scheibenkopf hat in der Mitte eine Erhebung. Wo kann ich ein Ersatzteil herbekommen und wie geht er ab?
Annette
Maria Ortiz Gil
Beiträge: 489
Registriert: Dienstag 1. März 2016, 13:14

Re: Noch mal Enderlein-Scheibenkopf

Beitrag von Maria Ortiz Gil »

Hallo Kaktusland,

Schau mal die Antwort auf deinen Beitrag von gestern an.

Schönen Gruß
Maria
Bobbl
Beiträge: 105
Registriert: Donnerstag 12. August 2010, 09:43

Re: Noch mal Enderlein-Scheibenkopf

Beitrag von Bobbl »

mit einem Holzkeil das Schwungrad fixieren und den Kopf mit einer Rohrzange lockern
kaktusland
Beiträge: 10
Registriert: Freitag 27. März 2020, 13:57

Re: Noch mal Enderlein-Scheibenkopf

Beitrag von kaktusland »

Hallo Maria,

die Antwort von gestern kann ich nicht finden, deshalb habe ich das Thema noch mal angefaßt.
Annette
Maria Ortiz Gil
Beiträge: 489
Registriert: Dienstag 1. März 2016, 13:14

Re: Noch mal Enderlein-Scheibenkopf

Beitrag von Maria Ortiz Gil »

Hallo Kaktusland,

inzwischen habe ich mitbekommen, dass du die anderen Antworten gelesen hast.
Du kannst ein Lineal mit der Kante quer über den MIttelpunkt des Scheibenkopfes legen
und an der Lücke darunter sehen, wie tief diese Delle tatsächlich ist und bis wohin sie geht.

Das von Landleben beschriebene Problem beim Abschneiden erübrigt sich vielleicht,
wenn du einen längeren Schneidedraht nimmst und den über die Vertiefung hinweg
gut spannst und mit den Daumen schön andrückst.

Erfahrungsgemäß dreht man am Anfang die Böden immer zu dünn. Dicke Böden sind
viel besser, da sie auch das Abhebend es Topfes erleichtern weil sie mehr Stabilität geben.
(vorausgesetzt die Proportionen stehen im Verhältnis zueinander) Außerdem kann man
schöne Füße daraus abdrehen, die wiederum für das Anfassen beim Glasieren sehr
nützlich sein können.

Man kann nach dem Aufbrechen und vor dem Andrücken des Bodens bei angehaltener
Scheibe die Spitze eines Messers oder eine Nadel senkrecht hineinstechen und somit sehen,
wie dick der Boden tatsächlich ist, so kann man sicher gehen, aber vor allem bekommt man
bei Wiederholung eine Vorstellung davon, wie tief man im Verhältnis zu Tonmenge und
Durchmesser gefahrlos aufbrechen kann. Beim Andrücken des Bodens verschließt sich diese
kleine Verletzung wieder.

Das Zentrieren der Töpfe für das Abdrehen ist Anfangs tatsächlich eine nervige
Aufgabe, aber sei beruhigt, das ist wie mit dem Fahrradfahren, irgendwann klappt
es und dann für immer. Das Abdrehen ist ja eigentlich keine lästige Nacharbeit,
sondern eine super gute Möglichkeit tolle Formen zu machen, die man mit dem noch
weichen Drehton kaum hinbekommen würde. Hat man es erst einmal drauf, dann macht
es richtig Spaß! Ich habe mich jedenfalls immer auf das Abdrehen gefreut, und lernen
kann es jeder.

Schönen Gruß
Maria
kaktusland
Beiträge: 10
Registriert: Freitag 27. März 2020, 13:57

Re: Noch mal Enderlein-Scheibenkopf

Beitrag von kaktusland »

Hallo Maria,

ja, eigentlichgehört Abdrehen zu meinen Lieblingstätigkeiten, wenn es denn so läuft, wie man es sich vorstellt.
Ja, ich probiere schon mit einer Nadel, und dann drehe ich den Ton wieder in die Mitte des Bodens. Manchmal wird er aber trotzdem wieder dünner.
Mal sehen, ob ich Scheibenkopf verbessert bekomme.
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