Gipsplatte zum Trocknen von Ton (z.B. nach dem Drehen)

Wieso, weshalb, warum ...
Alles was nirgend wo anders rein passt soll hier rein!
Antworten
michael
Beiträge: 4
Registriert: Sonntag 7. Mai 2006, 12:37

Gipsplatte zum Trocknen von Ton (z.B. nach dem Drehen)

Beitrag von michael »

Welche Maße sollte eine Gipsplatte haben, mit der man seine Leichen, Schlicker etc. nach dem Drehen trocknet? V.a., wie dick sollte sie sein?

charlie
Beiträge: 131
Registriert: Sonntag 13. Juli 2003, 16:09
Wohnort: Mönchengladbach
Kontaktdaten:

Beitrag von charlie »

Hallo,

ich benutze dazu eine 6 cm dicke Zwischenwand -Gipsplatte aus den Baustoff-Fachhandel.

Doch vorsicht bein abnehmen der getrockneten Tonmassen damit keine Gipsanteile4 in die Tonmassen gelangen.

Gruß

Charlie

Benutzeravatar
Pit
Beiträge: 405
Registriert: Mittwoch 16. März 2005, 22:56
Wohnort: im wilden Osten

Beitrag von Pit »

gegenfrage: wieviel PS sollte ein auto haben, damit man damit gut 130 km/h fahren kann? ok - dumme fragen gibt es nicht - doch solange die platte nicht durch die tonlast bricht, ist es doch egal. da muss man doch dann sagen wie nass der ton ist. ist es in deinem raum warm? wie oft brauchst du die platte? wieviel zeit hast du? in welchem zustand soll der ton dann sein?
aus sicht eines töpfers lohnt das einzelne trocknen der tagesabfälle nicht. leg dir ein großes gefäß (faß) zu und sammle den ton dort, egal wie trocken oder nass... und wenn da genug da ist, dann kümmere dich auf einmal um das homogen machen diesen tones. dafür machen sich sehr gut gipsschüsseln. ob selber hergestellt, oder aus einer keramikfabrik alte eindrehformen... egal. ist der gips zu dünn oder nass, dauerts eben länger....

Abrasol
Beiträge: 202
Registriert: Samstag 11. März 2006, 14:12
Wohnort: Chiang Mai - Nordthailand

Beitrag von Abrasol »

Dicke und Maße sind wohl tatsächlich unwichtig, ausser man receicled oder bereitet, viel und regelmässig Ton auf. Die von Pit angegebenen "Schüsselformen" sind recht praktisch, weil man da viel mehr reinkippen kann und die Trocknungszeit etwas länger dauert, bzw. der Ton auch länger feucht bleibt. So dass man den Prozess nicht andauernd überwachen muss. Bei dünnen Schichten auf Gipsplatten beisplw. kommt der Punkt an dem der Ton runter muss bevor er durchtrocknet ist, recht schnell. In solchen Schüsseln aber, (wenn recht gross und gut gefüllt) geht das nicht so genau, da kann der Ton auch schonmal einen Tag unbeachtet stehen.

Gipsplatten bieten sich wiederum an wenn man den Ton in kürzester Zeit verarbeiten will. Die Materialstärke spielt nur dann wirklich eine Rolle wenn man mehrere Durchgänge in kurzer Folge wiederholen will, dickere Platten können ganz einfach mehr Wasser aufnehmen. wenn die Platten aber eben (z.B auf einem Tisch) aufliegen, sind auch dünne Platten geeignet...

Antworten