Gebrauchsanleitung (Uhlig 500 T)

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sirius
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Gebrauchsanleitung (Uhlig 500 T)

Beitrag von sirius »

Hallo!
Ich habe einen Brennofen Uhlig 500 T geschenkt bekommen.Leider gab es zu dem guten Stück nur eine kurze handschriftliche Notiz als Anleitung.Ich stehe nun etwas blöd da.Was hat es mit der Prozentanzeige aufsich?Besitzt von euch vielleicht jemand so einen Ofen und kann mir eine Fotokopie von der Anleitung machen??
Ich bedanke mich schonmal.

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Günter
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Beitrag von Günter »

falls das so eine alte regelung vor dem vollelektronischen zeitalter ist, also ohne digitale programmeingabe, sondern mit 3-4 drehknöpfen: die brennkurve ist ganz grob in drei abschnitte eingeteilt. erste phase: langsam hochheizen bis ca. 600°C. dafür ist wahrscheinlich der %-regler, denn in dieser phase darf der ofen nur mit einem teil der leistung betrieben werden, sonst gibt es mindestens risse, meistens aber scherben. technisch wird das einfach so gemacht, dass die heizspiralen immer wieder ein- und ausgeschaltete werden (das kann ein lautes schaltgeräusch sein, ist aber normal), also zb. nur 20% der zeit in betrieb sind. ab so 600°C schaltet der ofen dann wohl auf vollast bis zu der mit dem zweiten regler eingestellten endtemperatur. dann sollte da noch ein dritter regler sein mit dem man eine haltezeit von 10 bis 60min nach erreichen der gewünschten temperatur einstellt.
es gibt natürlich regelungen mit noch mehr knöpfen, aber diese drei sollten eigentlich immer vorhanden sein.

sirius
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Beitrag von sirius »

Ja,der hat drei Knöpfe.Welches ist den die durchschnittliche Einstellung für Schrühbrand und Glasurbrand.Gibt es irgendwelche Faustregeln oder Erfahrungswerte?

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Günter
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Beitrag von Günter »

ist nun schon 20 jahre her... und da ich keinen brennofen mehr habe, sollten da andere vielleicht noch was dazu sagen.
beim schrühbrand (die sachen müssen natürlich vollkommen trocken sein!) würde ich 20% einstellen, 900°C endtemperatur und 20 min haltezeit. wobei die haltezeit dazu dient die temperaturunterschiede im ofen auszugleichen - ob welche da sind, kannst du mit segerkegeln feststellen.
glasurbrand kann mit mehr % hochgefahren werden, da die sachen normalerweise ja geschrüht sind, aber ob nun 40% richtig ist? entemperatur nach glasur. haltezeit ist hier kritischer, denn wenn teile des ofens kälter sind, kann man das eventuell den glasuren deutlich anmerken. andererseits darf sie auch nicht zulange sein, denn dann ist die wirkung auf die glasur wie eine erhöhte endtemperatur.

charlie
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Gebrauchsanleitung Uhlig

Beitrag von charlie »

Hallo,

ich besitze noch eine alte Gebrauchsanleitung der Fa. Naber.
Da aber die alten Regelungen sich vielfach gleichen, so gehe ich davon aus, das dieselbe auch für Deinen Ofen zu gebrauchen ist.
Schreibe mir Deine E-Mail Adresse und ich sende Dir dieselben als Anhang zu einer E-Mail.

Grüß Charlie

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