Symposium auf 2022 verschoben

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Günter
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Symposium auf 2022 verschoben

Beitrag von Günter »

Liebe auf das kalkspatz-Symposium Hoffende,
Voraussichtlich wird das Symposium dann am Fronleichnamswochenende, also vom 16.06. bis zum 19.06.2022, in Schwalmstadt-Treysa auf dem Campus der Hephata Akademie in der bisher geplanten Form stattfinden.

Das verschobene Symposium werden wir zu gegebener Zeit neu ausschreiben. Alle, die sich für 2020 angemeldet hatten, werden wir per Mail benachrichtigen, damit eine erneute Anmeldung rechtzeitig möglich ist.

Mit betrübten, aber auch hoffnungsvollen Grüßen,

Grit Uhlemann, Vorstand kalkspatz e.V.

Andrea Schwalm und Delia Henss, Hephata Akademie
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Günter
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Re: Symposium auf 2022 verschoben

Beitrag von Günter »

Das zehnte Symposium pädagogische und therapeutische Möglichkeiten mit Ton „Tontopia“ vom 16.06. bis 19.06.2022 in Schwalmstadt/Treysa (Hessen)

Wir freuen uns sehr, dass wir wirklich auch noch das zehnte Symposium hinbekommen - dafür hauptverantwortlich ist unser langjähriges Mitglied Delia Henss, freie Künstlerin und Dozentin der Hephata Akademie. Sie hat es fertiggebracht, ihren Arbeitgeber, die Hephata Akademie für soziale Berufe, dafür zu gewinnen und vollständig einzuspannen. Hephata ist eine riesengroße gemeinnützige evangelische Institution und stellt uns ihre Räume und Mitarbeit kostenlos zur Verfügung und dafür können wir uns nur aus tiefstem Herzen bedanken! Was nun konkret bedeutet: auch die ganze Anmeldung läuft über das Büro der Hephata Akademie. Sie haben dafür eine Internetanmeldung entwickelt (www. hephata.de/symposium), die wenn möglich alle nutzen sollten. Die Geschäftsstelle des kalkspatz ist dafür nicht zuständig. Ihr könnt natürlich auch beim kalkspatz anrufen (03993371836) wenn ihr Fragen habt oder Probleme mit der Internetanmeldung, aber Anmeldungen (inklusive Reservierung der Verpflegung und der Unterkunft) sind nur und ausschliesslich bei der Hephata Akademie möglich. die kalkspatzen

Eine kleine Vorbemerkung von Delia:

Hallo zusammen in die Runde,
aufgrund der Corona-Pandemie haben wir das Symposium ja nun schon zweimal verschoben und nun endlich soll es im kommenden Frühsommer tatsächlich stattfinden. Jetzt, zum Jahreswechsel, ist es gar nicht so einfach, sich das angesichts der 5. Welle am Horizont so ohne weiteres vorzustellen, und das Wort „Planung“ habe ich in den letzten 2 Jahren zusehends aus meinem Wortschatz gestrichen… Dennoch: Wir sind ganz zuversichtlich, dass wir das tatsächlich hinkriegen. Auf dem Hephata Campus, an der Akademie, haben wir inzwischen gelernt, wie wir den Betrieb auch unter Pandemie-Bedingungen gut und so sicher wie möglich organisieren können, das wird auch dem Symposium zugutekommen. Wir haben vor Ort ausreichend Platz und Infrastruktur, um die Vorträge und Workshops mit den dann im Juni geltenden und angesagten Pandemie-Vorkehrungen zu verwirklichen. Und deshalb ist es schön, dass wir das Programm nahezu unverändert wieder auflegen können. Die Referent:innen freuen sich sehr auf das Symposium, wie kürzlich im Gespräch zu hören bekam, und ich hoffe auf viel frohgemutes Interesse und zahlreiche Anmeldungen.

Die Website, über die man sich demnächst wieder wird anmelden können, ist noch nicht wieder voll am Start, das wird erst in den kommenden Wochen so sein, dass man sich direkt online rundum informieren und auch anmelden kann. Wir arbeiten mit der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit von Gesamt-Hephata zusammen, dort gab es zuletzt sehr viel Arbeit mit einer aufwendigen Impfkampagne des Unternehmens, bitte habt also noch etwas Geduld.

Wer jetzt schon sein Interesse an der Teilnahme bekunden möchte und auf jeden Fall dabei sein will, kann sich bereits jetzt vormerken lassen, per E-Mail mit Stichwort „Symposium“ an: sekretariat.akademie@hephata.de und wird dann benachrichtigt, wenn die Anmeldung mit allem Drum und Dran möglich ist.

Mit zuversichtlichen Grüßen und auf bald in Schwalmstadt,

Delia

Die Themen von „Tontopia“:

Greifen und begreifen, mit Ideen spielen und Gefühle zum Ausdruck bringen, Spuren hinterlassen und bedeutsame Dinge erschaffen: Das Material Ton lässt Menschen selbstund weltwirksam handeln. Die Potenziale des Materials in Bildung und sozialer Arbeit, in den unterschiedlichen pädagogischen und therapeutischen Praxisfeldern, werden landläufig bisher eher wenig ausgeschöpft. Was alles geht mit Ton in KiTa, Schule und in der Begleitung von Menschen in verschiedenen Lebenslagen, beleuchtet das zum 10. Mal vom Verein kalkspatz e.V. ausgerichtete Symposium. Mit dem Blick auf theoretische und praktische Ansätze richtet es sich an alle, die Interesse und Freude an Ton und Lehm als Mittel der pädagogischen und therapeutischen Arbeit mitbringen. Die Vorträge stellen neue Ideen und bewährte Konzepte lebendig dar. In den Workshops lassen sich vielfältige Möglichkeiten entdecken und Erfahrungen vertiefen. Austausch und Geselligkeit inbegriffen: Das Symposium versteht sich als Forum, das Anregungen und Inspirationen für verschiedene Berufsgruppen und Tätigkeitsfelder ermöglicht. Die Themen und Herangehensweisen sind breitgefächert, mit fachlichem Know- How, Anregungen und Inspirationen für die gestalterische Praxis von Profis und Laien ebenso wie für die beruflichen Perspektiven von ErzieherInnen, Pädagogen und therapeutisch Tätigen. Für die Dauer des Symposiums wird dafür der Campus der Hephata Akademie für soziale Berufe zum Raum der Möglichkeiten, zu „Tontopia“.

Das Programm im Überblick:

Kerstin Abraham, freie Künstlerin und Professorin für Freie Kunst und Keramik an der Muthesius-Kunsthochschule, Kiel, wird den Auftakt des Symposiums gestalten, unter dem Motto „mit der Hand ins Gehirn fassen“. Denken und Tun – und wie sich beides zueinander verhält – ist das Thema dieses ersten Vortrags, an dessen Ende eine handgreiffliche Erfahrung mit dem „neuronalen Homunkulus“ möglich wird.

Heinz Deuser, Begründer der Arbeit am Tonfeld, stellt diese therapeutische Methode im Rahmen eines Vortrags vor. In einem Workshop ist Gelegenheit, den Einsatz des Tonfelds in der therapeutischen Begleitung im Hinblick auf das Thema Trauma vertiefter kennenzulernen

Christian Diller, freischaffender Künstler, Projektleiter für keramisches Arbeiten mit Kindern, berichtet von seinen Erfahrungen mit keramischen Projekten in verschiedenen Schulformen und -systemen

Marit Garrels, Diplom-Pädagogin, systemische Familientherapeutin, Supervisorin, Coach mit keramischer Werkstatt in Leipzig zeigt auf, was geschieht, wenn Ton und Arbeits-Teams in der Keramikwerkstatt aufeinandertreffen, wie das Material Ton in der arbeitsweltbezogenen Beratung, in Teamentwicklung und Coaching zum Einsatz kommt, wie Aspekte der Zusammenarbeit im Prozess deutlich werden und welche Entwicklungspotenziale sich daraus ergeben.

Frauke Gerhard, freie Künstlerin, Keramik/ Multimedia/ Site-Specific/ Initiatorin/ Projektleiterin, verbindet in ihrem Vortrag anhand von Beispielen aus künstlerischen Versuchsanordnungen und partizipatorischen Projekten unerwartete Inspirationen mit tiefen Begründungen und Erweiterungen des Begriffs „Keramik“. Im anschließenden Kurzworkshop entstehen praktisch handelnd kleine phänomenologische Experimente als Anregungen für die therapeutische und pädagogische Praxis

Chajim Harald Grosser, Keramikmeister, Lebenskunde-Lehrer, Kulturwissenschaftler Gründer der generationsübergreifenden Berliner Keramik-Werkstatt Yad Chanah, berichtet aus Jahrzehnten der Berufs- und Lebenserfahrung, vom Werkstoff Ton als soziales Element und Nährboden für Lebensbildung und von seiner Arbeit mit kriegsgeschädigten Kindern denen Ton zum Ausdruck ihrer Themen des Alltags und ihrer Identität verhilft.

Delia Henss, freie Künstlerin, Referentin in der Jugend- und Erwachsenenbildung, Dozentin der Hephata Akademie berichtet von den Auswirkungen eines Unterrichtsprojekts, davon angestoßenen pädagogischen und entwickelt Thesen zu einer langsamen Kunst, „Slow Art“ mit Ton.

Michael Herdick, Archäologe, berichtet von seiner Arbeit im Rahmen des des Labors für Experimentelle Archäologie (LEA) zur Entwicklung der Keramiktechnologie am Beispiel der Mayener Töpfereien und zeigt auf, welche Potenziale für die Vermittlung und die Ansprache unterschiedlicher Zielgruppen sich für pädagogisch wie keramisch Tätige sich ergeben, wenn Akteure mit unterschiedlichem Wissen und Erfahrungen in Forschung und Vermittlung zusammenkommen

Gaby Heller, Kunsttherapeutin und Verena Krezdorn, Töpferin, Kunsttherapeutin bringen ihren reichhaltigen Erfahrungsschatz ein aus ihrer Arbeit in der Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM)der Lebensgemeinschaft Bingenheim e.V., mit Impulsen und Methoden für die Töpferei als ein Ort des ganzheitlichen sozialen Miteinanders

Ilse-Marie Herrmann, Leitung PädArT, Wirkraum Ton & Töne in Mainz, stellt in ihrem Vortrag „Über die Hände zum Ich“ die heilpädagogische Arbeit am Ton und die von ihr entwickelte Fort- und Weiterbildungsmethode PädArT vor. In ihrem Workshop „Heil-Pädagogische Arbeit am Ton (PädArT) in der Praxis“ wird das meditative Gestalten mit Ton und das PädArT-Atelier erfahrbar.

Kiho Kang, Keramiker mit Schwerpunkt handgefertigte Unikate, leitet den Workshop „Porzellangefäße aufbauen“ und zeigt aus langjähriger Erfahrung heraus, wie mit dem anspruchsvollen Werkstoff Porzellan von Hand geformte Gefäße entstehen, denen die Spuren der Finger, des Machens, der Zeit, des Nachdenkens und des Strebens eine besondere Wirkung verleihen. Die Schönheit der Langsamkeit – der asiatischen Tradition verpflichtet und doch ganz modern…

Ute Naue-Müller, Künstlerin, Leiterin Keramik an der JugendKunstschule Dresden entführt in ihrem Workshop ins „Reich der Formen und Farben“, mit viel Witz und Spiel. Wer selbst oder in der Arbeit mit Menschen aller Art abseits vom Einerlei in Formen und Farben schwelgen will, findet hier grundlegendes technisches und gestalterisches Wissen, Beratung und weiterführende Anregung.

Katarina Petersilge, Keramikerin, Wegbegleiterin, lädt in ihrem Workshop „Kreationen! Prozessorientierte Experimente mit Ton“ feste Vorgaben und Vorstellungen loszulassen wollen, um sich einzulassen auf Unerwartetes, Überraschendes, Experimentelles und prozessorientierte Herangehensweisen kennenzulernen, sich selbst und die Heilkraft des Tons wiederzufinden und für die Praxis in der Arbeit mit Menschen neue Freiräume für das eigene Handeln zu entdecken.

Christian Sautier, „kalkspatz-Urgestein“, Keramikmeister, Sozialpädagoge, Leiter des sozialpädagogischen Teams der Nymphenburger Schulen in München spricht „als alter Hase aus dem Werkzeugkästchen“ von den ersten 9 Symposien, die er als Gründungsmitglied des kalkspatz e.V. nicht nur miterlebt, sondern auch mitgestaltet hat. Vom Aufbruch in noch unvernetzten Zeiten bis zur Gegenwart lässt er Ereignisse, Erlebnisse und Gedanken Revue passieren – eine Schau zurück mit Dreh nach vorn…

Steffi Schmolzi, Keramikerin, baut in ihrem Workshop “Feuerskulptur“ eine große Skulptur und zeigt, wie Feuerskulptur-Projekte aus einer speziellen Tonmischung kinderleicht zum idealen Beitrag und Event für Projektwochen und Feste in Kindergärten und Schulen werden können

Maria Stams, freie Künstlerin mit Schwerpunkt Porträtplastik, führt in ihrem „Porträt“-Workshop vom Sehen hin zum Modellieren nach dem lebenden Modell. Das Bild des Menschen vom Menschen – das ist so ein grundsätzliches, basales Thema: das kann jede/n packen! Von der Porträtexpertin mit ihrer besonderer Methode ermutigt und begleitet, entsteht eine enorme plastische Erfahrung

Dorothee Wenz, bildende Künstlerin mit Schwerpunkt Gefäße und Figuren aus eingefärbten Massen, leitet den Workshop „Ton einfärben und einfach farbig aufbauen“ und stellt ihren innovativen Ansatz vor, verschiedene Tonsorten und auch „alte“ Tonreste einzufärben und zu mischen, um mit verschiedenen Techniken und einfachen Mitteln daraus Gefäße und Skulpturen aufzubauen, und zwar für alle Altersgruppen in den verschiedensten Praxisfeldern anwendbar

Die Workshops finden jeweils in zwei Nachmittagsblöcken am Freitag und Samstag statt, bei der Anmeldung gilt es, sich für einen zu entscheiden… Neben den Vorträgen und Workshops sind Zeiten für Austausch, Party und einen gemeinsamen Abschluss (mit Empty Bowls) vorgesehen. Das Symposium beginnt am Nachmittag des Donnerstag 16.06. und endet am Sonntag 19.06., ebenfalls am frühen Nachmittag.

Organisatorisches Das Symposium findet im Kirchsaal der Hephata-Kirche und in den Seminarräumen der Hephata Akademie für soziale Berufe in Schwalmstadt-Treysa statt. •

Kosten: Teilnahmebeitrag: 300,00 €; Für Mitglieder des kalkspatz e.V.: 280,00 €; Für Studierende/Auszubildende der Keramik und der Hephata Akademie: 150,00 € • In diesen Preisen ist weder Verpflegung noch Übernachtung enthalten! • Reservierung von Übernachtungen: Hephata bietet eine begrenzte Zahl von Übernachtungsmöglichkeiten in unmittelbarer Nähe des Campus. Diese sind buchbar über die Info-Zentrale: Telefon 06691 180 und rezeption@hephata.de Bitte unbedingt das Stichwort „kalkspatz-Symposium“ angeben! Weitere Übernachtungsmöglichkeiten in Schwalmstadt und Umgebung demnächst auf der Website www. hephata.de/symposium • Verpflegung: Die Hephata Cafeteria bietet Frühstück, Mittagessen und Abendessen an, die bei der Anmeldung nach Wunsch mitgebucht werden können. Die Online Anmeldung ist demnächst zu finden unter: www.hephata.de/symposium
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