Online-Keramik vermarkten

Glasurentwicklungsoftware, Verkauf per Internet, Gestaltung einer Homepage etc.
Hantwerck
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Re: Online-Keramik vermarkten

Beitrag von Hantwerck »

Ich kann noch folgende Tipps dazu beitragen:

- Unbedingt zweiwellige Kartons verwenden, die sind nochmal ein ticken stabiler.
- Definitiv die Verpackungsmaterialkosten plus Versandgebühren als extra Posten ausweisen.
- Ich verwende 4-5 verschiedene Kartongrößen, diese kaufe ich neu (kostet zwar was, aber die Zeit um gebrauchte Kartons von Altlasten zu befreien ist auch nicht grad wenig...).
- Meine Lagerfläche ist sehr begrenzt, daher klappere ich regelmäßig andere Läden ab, die viel geliefert bekommen. Sie würden das feste braune Knüllpapier nur wegwerfen, ich liebe es.
- Ab 200 Paketen pro Jahr kannst Du bereits vom Geschäftskundenvorteil profitieren und deine Pakete wesentlich günstiger versenden, dafür brauchst Du allerding eine Integration in Dein Shopsystem (ich arbeite mit Wordpress und kann nun fast alles selbst machen).
- Steht Dein Shopsystem, kannst Du Deinen Katalog auch mit Deinen Social-Media-Kanälen verbinden.
- Wenn Du Deinen Onlineshop (aus)bauen willst, schau vorab, ob es eine Förderung gibt.
Ich habe dieses Jahr während des ersten Lockdowns massiv in ein allumfassendes Upgrade unserer Homepage investiert und habe den Digitalbonus Standard beantragt und bekommen. Das ist eine feine Sache!

Ich wünsche ein erfolgreiches, schönes, gesundes neues Jahr.
Alexa

www.hantwerck.de
hille
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Re: Online-Keramik vermarkten

Beitrag von hille »

Geschäftskunde bei DHL erfordert keine Integrierung in ein Shopsystem, damit ist es bloß einfacher, weil man die Adressen nicht von Hand übertragen muss. Über das Geschäftskundenportal kann man die Adressdaten auch einfach eintippen.

Bei unter 200 Paketen pro Jahr kann man aber auch schon sparen. Ich finde es immer noch komisch, wie viele Leute es gibt, die gar nicht wissen, dass man Pakete online frankieren kann und das ist schonmal deutlich billiger als in der Filiale. Und dann kann man Sparsets für verschiedene Gewichtsklassen kaufen, das ist auch eine deutliche Ersparnis.

Ansonsten: :daumen:
madame Alexis
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Re: Online-Keramik vermarkten

Beitrag von madame Alexis »

Hallo in die Runde,

Vielen Dank für diese ausführlichen Berichte !

Bei mir häuften sich auch die Anfragen nach Online Bestellungen, also habe ich auf meiner bestehenden Webseite (Baukastensystem) die Shopfunktion dazugebucht und hatte praktisch über Nacht einen Onlineshop.

Das funktioniert in Verbindung mit Marktpräsenz und weil ich meine Webseite schon lange habe. Allerdings stößt man mit diesem Baukasten Shop recht schnell an Grenzen, es ist halt eine recht einfach gestrickte Sache. Auf lange Sicht kommt man wohl an einer Profi Seite nicht vorbei...

Ich wollte noch ergänzen, das ich mit Hermes als Versender gute Erfahrungen gemacht habe. Paketscheine lassen sich schnell und einfach online erstellen, auch als mobiler Schein, der dann in der Annahmestelle ausgedruckt wird. Die Sendungsverfolgung ist viel besser als bei DHL. So hatte ich neulich ein Kunde, der mich nach dem Verbleib seiner Sendung gefragt hat, dank meiner App konnte ich genau nachvollziehen, wann das Paket in welchem Shop abgegeben wurde. Die Maße der Sendung sind auch recht großzügig, ich habe Kartons mit 40 cm Kantenlänge, und die gehen noch als M Paket durch, das sind so um die 6 €. Inklusive Versicherung und Verfolgung.
Ich verwende immer quadratische Kartons, da kann man die Keramik wirklich richtig in die Mitte packen.

Wie sind eure Erfahrungen mit Retouren ? Die meisten meiner Online Kunden kennen mich und wissen, was sie bekommen. Ein bißchen "Angst" habe ich vor Leuten, die was zur Ansicht bestellen und es dann doch nicht haben wollen. Klar, wenn die gelieferte Sache der Beschreibung entspricht (da achte ich sehr drauf), muß ich es ja nicht zurücknehmen, (denke ich ??)

Liebe Grüße und ein erfolgreiches 2021, online und Offline !

Alex
Maria Ortiz Gil
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Re: Online-Keramik vermarkten

Beitrag von Maria Ortiz Gil »

Ich hätte auch noch eine Frage zu den Retouren:

Ist man denn gesetzlich verpflichtet den Kunden diese Möglichkeit an zu bieten?

Wie ich schon erzählt hatte, habe ich in früheren Zeiten Unmengen verschickt, das waren Sachen, die auf den Messen in Frankfurt/M von Wiederverkäufern bestellt worden waren, manchmal auch von Privat, und da war nie die Rede von automatischer Retour-Möglichkeit. Ich möchte das, falls ich meinen stillgelegten Etsy-Shop wieder beleben sollte, auf keinen Fall anbieten, und zwar schon aus dem Grund, dass ich keinem Kunden zutraue die Sachen so zu verpacken, dass sie den Rückversand überstehen, Außerdem bin ich nicht Zalando und auch nicht Amazon.

Genügt es, wenn man beim Angebot explizit dazu schreibt, dass die Waren wegen Handarbeit usw.bla,bla, unterschiedlich ausfallen können und deshalb nicht zurück genommen werden?

Schönen Gruß
Maria
hille
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Re: Online-Keramik vermarkten

Beitrag von hille »

Hallo Alex,

aus deinem Beitrag schließe ich, dass du dich mit den rechtlichen Grundlagen nicht auseinandergesetzt hast. Aber das ist verdammt wichtig, sonst kannst du richtig teuren Ärger bekommen. Abmahnungen werden schon wegen Klitzekleinigkeiten ausgesprochen und das solltest du nicht riskieren.

Also, das Widerrufsrecht ist eindeutig: Den Widerruf ausschließen kann man nur bei personalisierten Artikeln. Wenn der Kunde also bei dir eine Tasse mit einem Namen drauf bestellt oder sonstwie eine Sonderanfertigung, dann, und nur dann, kann man den Widerruf ausschließen. Es ist Pflicht, den Kunden beim Kauf auf dieses Recht hinzuweisen, und zwar automatisch. Die Formulierung des Widerrufsrechts ist gesetzlich festgelegt, dieser Text darf nicht individuell verändert werden! Wenn der Kunde was zurückschickt, dann müsst ihr ihm den Kaufpreis und die Hinsendekosten erstatten, die Rücksendung muss er selber bezahlen, außer ihr WOLLT das auch tragen, aber auch das muss vorher kommuniziert werden. Es gibt davon abgesehen noch einen weiteren Wust an Dingen, die in AGBs geregelt werden müssen. Es ist mittlerweile so komplex, dass ich auch seit ein paar Jahren eine Online-Kanzlei für diesen Rechtstextekram bezahle, es ging einfach nicht mehr anders. Es gibt da verschiedene, z.B. e-recht24, Händlerbund, IT-Rechtskanzlei... Ab ca. 7€ im Monat ist man dabei.

Bitte versetzt euch doch mal in die Sicht des Kunden. Die müssen sich doch darauf verlassen können, dass sie Rechte haben und dass sie vorher rausfinden können, welche das sind.

Eure Beiträge sind leider ganz typisch. Denn ich habe schon so einige Shops gesehen, die ohne einen Gedanken an mögliche rechtliche Voraussetzungen eröffnet wurden. Wenn es Kollegen sind, die ich kenne, dann habe ich sie bis jetzt immer angeschrieben. Denn ich weiß ja, dass sie sich einem Risiko aussetzen, von dem sie meistens nichts ahnen. Wer es dann so lässt, o.k., muss man selber wissen...

Was die Anzahl von Rücksendungen angeht, da kann ich euch etwas beruhigen. Sie sind sehr, sehr selten. Prozentual sind es bei mir vielleicht 0,5% aller Bestellungen. Die meisten Kunden wissen, dass wir nicht Zalando sind. Davon abgesehen ist das beste Mittel dagegen eine gute Artikelbeschreibung und und gute Fotos. Ja, wenn dann doch was zurückkommt, dann ärgert mich das auch. Wenn es z.B. heißt, zu groß, obwohl die Maße in der Beschreibung stehen. :oooch: Oder so. Bis jetzt ist zumindest jede Rücksendung heil geblieben.
Hantwerck
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Re: Online-Keramik vermarkten

Beitrag von Hantwerck »

Servus,

bezüglich Retouren, bzw. Kaufrücktritt (zum Glück noch vor Versand) kann ich auch nur Positives berichten.
Ich hatte bisher 3 Kunden, die vom Kaufvertrag zurücktreten wollten und problemlos konnten.
Dank einfacher PayPal-Rückzahlung und reibungsloser Kommunikation war das jedesmal ein positives Erlebnis ohne Bauchgrummeln.

Bezüglich korrekter AGB und Widerufsrecht gebe ich Hille recht. Denkt auch an den Cookiehinweis und das Impressum und den Datenschutzhinweis.

Frohes Schaffen
Alexa

www.hantwerck.de
madame Alexis
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Re: Online-Keramik vermarkten

Beitrag von madame Alexis »

Halolo,

Ja, das ist etwas peinlich... :oops: weil. ich hab das ja alles, AGBs, Widerrufsformular usw....
Meine Webseite + Shop ist ein Baukasten, dort werden Gesetzestexte immer aktuell zur Verfügung gestellt (ebenso die Cookie Richtlinie), das läuft so im Hintergrund mit.
Und ich weiß ja eigentlich auch, das der Kunde (sogar ohne Angaben von Gründen) die Ware wieder tauschen kann.
Ich hab in meinen AGBS stehen, das in so einem Fall der Kunde sich vorher mit mir in Verbindung setzten soll und unfreie Sendungen nicht angenommen werden.....
Ich bin seit einiger Zeit auch bei Etsy, und dort habe ich dies gefunden: "Verkäufer sind nicht verpflichtet, eine Rückgabe oder einen Umtausch zu akzeptieren, es sei denn, es ist in ihren AGB angegeben."
Das hat mich ein wenig verwirrt. Weiß nicht, ob ich unter den Umständen dort selbst was kaufen würde, ehrlichgesagt...

Ansonsten versuche ich die Sachen so genau wie möglich zu beschreiben und stelle jede Menge Fotos aus jeder Perspektive mit ein, ohne Schnickschnack und Deko im Hintergrund. Ich merke aber auch an den Fragen, die so kommen, das viele Leute anscheinend die Artikelbeschreibung gar nicht richtig lesen.

Ist aber schön zu hören, das Retouren nur selten vorkommen. Ich hatte bisher noch gar keine über meinen eigenen Shop, da denk ich eben, das sind eh schon meine Kunden. Wenn man aber an eine breitere Öffentlichkeit will, wie zB über Etsy, da mache ich mir schon andere Gedanken.

Zu guter Letzt noch eine Sache: Ich fands immer sehr schwierig, wirklich gute Fotos zu machen, auf denen vor allem die Farben wirklichkeitsgetreu rüberkommen. Ich hab mir deswegen eine Fotobox für 25 € angeschafft und bin begeistert ! Das ist eine Box, vorne offen, mit steuerbaren LED Lichtleisten oben. Eigentlich simpel, aber effektiv. Kann ich nur empfehlen.

Liebe Grüße,
Alex
hille
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Re: Online-Keramik vermarkten

Beitrag von hille »

Hi Alex,

dann ist ja gut! :) Das finde ich ziemlich praktisch, dass bei dir die ganzen rechtlichen Sachen bei der HP inklusive sind.

Bei rechtlichen Aussagen von Etsy muss man immer sehr vorsichtig sein. Die haben oft nur die US-Perspektive.
nuut
Beiträge: 43
Registriert: Dienstag 31. Mai 2016, 11:59

Re: Online-Keramik vermarkten

Beitrag von nuut »

Moin,

Sinn des Widerrufsrechts ist es dem Kunden eine Kaufentscheidung wie im Laden zu ermöglichen. Dazu gehört das Anfassen bzw die haptische Wahrnehmung, so muss er nicht die Katze im Sack kaufen.
Dieses Recht lässt sich, zumindest in der BRD, auch nicht durch AGBs aushebeln. Da liegt Etsy falsch.

Gruß Ralf
Töpfermobil
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Registriert: Mittwoch 25. Januar 2017, 23:21

Re: Online-Keramik vermarkten

Beitrag von Töpfermobil »

Ich wärme diesen interessanten Thread hiermit nochmal auf, denn nun befinde ich mit mitten im Aufbau meiner ersten eigenen Online-Präsenz ohne Plattform wie Etsy.

Und vielleicht sind die Infos mittlerweile noch interessanter geworden für einige LeserInnen.

Es gibt (Online) Kurse, wie ein Etsy-Shop gewinnbringend bzw. idealerweise aufzubauen ist.
Wer bei Instagram gucken mag, sollte bei @deinhandmadebusiness vorbeischauen. Und auch bei @kassenklingeln.

Mit Etsy habe ich Schluss gemacht, weil die Aufschläge mir zu hoch erschienen und sich für mich nicht rentieren. Die %e, die bei einem Verkauf von Etsy abgezogen werden, kamen bei mir auf etwa 8€/Stück, die ich entsprechend auf den Stückpreis aufschlagen musste. Das war mir zu viel. (Und der Kundschaft natürlich ebenso.)

Aktuell habe ich 700€ investiert in einen noch frischen/jungen Webdesigner (deshalb noch halbwegs bezahlbar), der mir meinen WooCommerce Shop (WordPress System) erstellt. Das ist kein Baukasten-System wie z. B. bei Jimdo/Wix/Squarespace, sondern kann komplett selbst geregelt werden. Durch Plugins vor allem, also Anwendungen anderer Programme. Ich kenne mich da nun nicht so aus, dachte, das könnte ich allein, weil es relativ einfach erscheint per Drag&Drop Sachen einzufügen mit dem UIXBuilder oder wie das heißt. Aber nee... Ich muss auch nicht alles können und das ist eine der WICHTIGSTEN ERKENNTNISSE! im Business.
Deshalb hab ich das ausgelagert soweit es geht und werde das auch weiterhin so tun.

Wenn der Shop steht, wird er einige nice Effekte haben, farblich, informativ und überschaubar sein durch Verlinkungen der Seiten untereinander, meine Branding-Farben, schöne Fotos und Persönlichkeit.
Die Kundschaft muss geleitet werden, das geht am besten durch Verkaufs-Texte, die ansprechen, was genau die sog. Pain Points der KundInnen sind - warum sind meine Produkte interessant? Welche Vorteile bieten sie, welchen Mehrwert? Letzteres ist sehr wichtig - den Mehrwert herauszustellen, denn unsere Keramik hat einen enormen Mehrwert ggüb. anderen Materialien. Allein die Langlebigkeit, Schönheit,...

Der Shop wird SEO-optimiert sein: Durch die Besetzung einer NISCHE (wichtig! Was hebt dich von anderen ab?) mit passenden Schlagwörtern (wonach sucht die Kundschaft?) wird er vermutlich auch sehr weit oben ranken in den Suchergebnissen. Das muss immer wieder optimiert werden.

Die URL / Webadresse binde ich in meinen Instagram Account ein.
Über Instagram generiere ich Reichweite, zeige mich PERSÖNLICH (wichtig! Die Kundschaft kauft von DIR und du bist nicht ersetzbar. Das findet in deiner Persönlichkeit und den Unternehmens-Werten Ausdruck). Ich informiere. Zeige Hintergründe.
STORYTELLING ist enorm wichtig. Mache ich aktuell selber kaum... Wie entsteht das Stück?
Videos einbinden, auf Etsy/im Shop.

Über Instagram habe ich mich schlau gemacht, habe mal einige Hunderter in meine Weiterbildung investiert und einen Kurs gekauft, wie Instagram FÜR UNTERNEHMEN (!) funktioniert. Denn: Für uns mit unseren Produkten eignet sich Instagram sehr gut, es ist eine visuelle Plattform. Gute Bilder punkten! Außerdem können die Bilder direkt an den eigenen Shop angeknüpft werden.

Darauf aufbauend folgen dann bald Werbe-Anzeigen. (via Facebook, weil Insta immer noch mit FB zusammenhängt und sich die FB-Anzeigen anscheinend mehr lohnen, als Insta-Anzeigen.)
Für die Werbeanzeigen plane ich von Anfang an Geld ein.

Enorm wichtig sind GUTE FOTOS! Bei Tageslicht in ruhiger Umgebung, am besten. Detailbilder. Glasurverläufe. Lebendig. Mit (einigermaßen) guter Kamera.

Für KundInnenbindung ist es wichtig, auf der eigenen Webpräsenz (nicht auf die Plattformen verlassen!) einen NEWSLETTER einzurichten. Falls Instagram/Etsy eingeschränkt werden, wird der eigene Shop weiterhin erreichbar sein und die Kundschaft ebenso, per Emails. Und über die Emails kann auch verkauft werden.
Außerdem treiben sich nicht alle potentiellen KundInnen auf Insta/Etsy rum.

Nochwas Wichtiges:
Während der vergangenen Jahre wurde immer wieder deutlich, dass es bei Etsy/Insta/Facebook zu Unannehmlichkeiten kommen kann, weil es sich um US- und nicht um EU-Unternehmen handelt, mit entsprechend anderen Richtlinien. Etsy hat einen Ableger in Irland, hinkt aber dennoch hinterher, was z. B. die Einforderung einer USt. ID angeht, die dort ALLE ShopbetreiberInnen nutzen müssen. Auch, wenn es nur Kleinunternehmen sind. Falls einer von den vielbeachteten Abmahnanwälten genauer nachschaut, hält Etsy sicherlich nicht seinen Allerwertesten für uns hin, sollten z. B. die AGB nicht auf EU-Recht abgestimmt sein...

Das alles ist eine Wissenschaft für sich, bzw. ein eigener Job. Macht bei mir aktuell die ganze Arbeitszeit aus. Beiträge für Instagram müssen schließlich vorbereitet werden, 3x/Woche poste ich da. Und halt Fotos machen, Beschreibungen schreiben, die mitreißen,...
Aktuell geht das so, weil ich keine Werkstatt habe, nur immens viel Kram vorrätig.

Es lohnt sich, entsprechend zu investieren in z. B. eineN VirtuelleN Assistentin/en, bzw. jemanden, die/der darin geübt und up to date ist. Deshalb möchte ich selbst auch sobald wie möglich soviel wie möglich auslagern. IT und Co. ist nicht meins und soll es auch nicht werden.

Vielleicht bietet das einen kleinen Einblick in das Thema online sichtbar werden. Ein endloses Thema. Hille hat dazu ja auch schon viel Gutes geschrieben.

Ich freue mich, mehr schöne Keramik-Präsenzen online zu sehen! Das Internet bietet sooo viel Potential, auch und gerade für uns KeramikerInnen! ✨
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