alte Glasuren von Jäger

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Gisel
Beiträge: 5
Registriert: Dienstag 27. August 2019, 10:02

alte Glasuren von Jäger

Beitrag von Gisel »

Hallo,
eine Frage: Ich habe einiges an Rohstoffen geerbt, unter anderem Glasuren von C.Jäger, z. B. M 68068 und R 6105 (s. Foto). Trotz mehrfacher Nachfrage (telefonisch und per e-mail) habe ich von dort keine Auskunft bekommen, für welchen Brennbereich diese Glasuren waren. Vielleicht gibt es ja noch jemanden, der sich mit der Typenbezeichnung auskennt und weiß, für welchen Brennbereich die Glasuren geeignet sind? Meines Wissens können Rohstoffe ja nicht verderben, für die Tonne wären sie evt. doch zu schade... (Und neugierig bin ich natürlich auch noch.)
Vielen Dank schon mal für Eure Auskünfte...
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Maria Ortiz Gil
Beiträge: 721
Registriert: Dienstag 1. März 2016, 13:14

Re: alte Glasuren von Jäger

Beitrag von Maria Ortiz Gil »

Hallo Giesel,

leider kann ich dir mit den Typenbezeichnungen nicht helfen, aber die Bemerkung, die Glasuren wären für die Tonne doch zu schade, möchte ich unbedingt kommentieren, falls du das mit der Tonne nicht als Metapher genutzt hast: Glasuren dürfen auf gar keinen Fall in die Tonne, sondern müssen unbedingt als Sondermüll entsorgt werden.

Du könntest zum Beispiel Proben machen, um erst mal zu sehen, ob sie bei deiner Temperatur schmelzen. Dazu kannst du eine entsprechend große Tonplatte auswalzen und diese in Quadrate einteilen, in die du jeweils eine kleine Kuhle mit dem Finger oder sonst was hinein drückst. Darin machst du jeweils ein kleines Häufchen Glasur Pulver, eine Messerspitze dürfte genügen. Du brauchst die Klausuren dann nicht jeweils extra anrühren und kleine Probeplättchen zu machen.
Maria Ortiz Gil
Beiträge: 721
Registriert: Dienstag 1. März 2016, 13:14

Re: alte Glasuren von Jäger

Beitrag von Maria Ortiz Gil »

Der Autokorrektör hat sich wieder eingemischt. Es sollte natürlich Glasuren und nicht Klausuren heißen
Gisel
Beiträge: 5
Registriert: Dienstag 27. August 2019, 10:02

Re: alte Glasuren von Jäger

Beitrag von Gisel »

Danke Maria für den Tipp mit den Pulverhäufchen und dem Probeplättchen. Das werde ich bei meinen nächsten Glasur-Bränden ausprobieren. Ich brenne mit zwei Temperaturen (1100 und 1220). Bin sehr gespannt, was bei den Proben herauskommt... Ich hätte es schon toll gefunden, wenn die Fa. Jäger selbst mir zu den Glasuren Auskunft gegeben hätte. :roll:
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